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Graue Panther Wedemark

06.04.2025
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16. Februar 2020, 10:22 Uhr

Old Bears Cup

Grauen Panther in Krefeld

Vergangenen Samstag war es wieder so weit. Die Grauen Panther begaben sich um 06:00 Uhr auf den Weg Richtung Krefeld zum Crazy Old Bears Turnier. Dieses Jahr war es aber ein wenig anders. Das Turnier bekam einen Namen. Die Crazy Old Bears entschieden sich, das Turnier als Gedenkturnier für ihren verstorbenen Torhüter auszurichten. An dieser Stelle möchten wir unser Beileid aussprechen und wünschen Familie und Freunden viel Kraft für diese Zeit. Außerdem möchten wir unseren Respekt aussprechen, dass über das Turnier 500€ gespendet wurden, welche an die Frau des verstorbenen Torhüters gingen.
Aber nun zurück zum Ablauf.

Die Grauen trafen sich traditionsgemäß in Rhynern zum Frühstück, wo sich einige Jugendspieler und Eltern der Bissendorfer Panther ebenfalls trafen, sodass die Grauen bei bester Gesellschaft ihr Rührei genießen konnten. Die Grauen machten sich zwar gesättigt aber immer noch sehr müde weiter auf den Weg nach Crefeld, während sich die Bissendorfer Panther weiter auf den Weg nach Hilden machten.
Angekommen in Crefeld wurde bereits in der Kabine die Taktik besprochen, damit eventuell mal besser ins Turnier gestartet werden konnte als noch vor zwei Wochen. Es wurden Wetten über Tore, Shootouts und Bier abgeschlossen.
Spiel 1 Kaarst:
Scheinbar sollte das ein großer Anreiz für die Panther gewesen sein, denn das erste Spiel gegen die Funky Eagels aus Kaarst verlief besser als gedacht. Andreas war derjenige, der den orangenen Ball von der Mittellinie aus in das gegnerische Netz befördern konnte, sodass das Ergebnis bereits nach 10 Minuten feststand. Ein gut aufgelegter Timo zwischen den Pfosten der Grauen konnte bereits im ersten Spiel ein Shootout einfahren, sodass nach 20 Minuten der Sieg mit 1:0 an die Raubkatzen aus der Wedemark ging.
Spiel 2 Iserlohn:
Im zweiten Spiel ging es gegen die Samurai aus Iserlohn. Auch für dieses Spiel wurden wieder Wetten auf Seiten der Grauen abgeschlossen. Konnten wir an die Leistung aus Spiel 1 anknüpfen und einen weiteren Sieg einfahren? Das war auf jedenfall das Ziel! Nur scheinbar klappte es mit der Umsetzung nur so halb. Somit gingen wir zwar mit einem Shootout aber auch mit keinem geschossenen Tor aus dem Spiel. Wer aufgepasst hat, kann sich das Ergebnis selber ausrechnen.
Spiel 3 Bochum
Im dritten Spiel der Grauen ging es dann gegen die Lakers aus Bochum. Jetzt sollten wir es doch aber mal schaffen ein Tor zu schießen. Scheinbar haben die Grauen aber irgendwie vergessen, wie genau das funktioniert. Die Bochumer hingegen konnten genau drei mal den Hartplastikball vorbei an Goalie Timo in unser Netz befördern. Wie machen die das nur? 0:3 stand nach 20 Minuten auf der Anzeigetafel. Eine Taktik muss her! Somit überlegte man, was man im Spiel gegen die Old Dogs Bockum besser machen könnte um ENDLICH ein weiteres Tor erzielen zu können. Es konnte schließlich nicht bei einem einzigen Tor im gesamten Turnier bleiben!
Spiel 4 Bockum
Also besprach man die letzten Feinheiten versammelt vor Timos Tor, bis man mit dem Schlachtruf ins Spiel startete. Schlecht waren wir diesmal nicht. Chancen hatten wir auch. ABER DIESER VERFLIXTE BALL WOLLTE NICHT INS TOR (ich entschuldige mich an dieser Stelle kurz für die ausfallenden Worte und das Lautwerden). Bockum konnte scheinbar die Chancen gleich doppelt besser nutzen und somit kam es zu einem 0:2 Endstand.
Ok. Jetzt müssen wir etwas ändern. Zwei Spiele haben wir noch. Da muss doch noch irgendwas passieren!
Erstmal gab es eine kurze Mittagspause für alle Beteiligten, in der wir uns mit einer sehr leckeren Gulaschsuppe stärken konnten. Bier? Ja….das hatten wir irgendwie vergessen. Vielleicht war das ja der Fehler. Also ging wir gestärkt und motiviert in unser letztes Spiel. Wer war nochmal der Gegner? Ach ja! Die Grizzlys aus Krefeld.
Spiel 5 Crefeld
Da könnte man ja locker einen Sieg einfahren. Theoretisch schon… wenn man sich aber das Ergebnis zwischen den Grizzlys und den Old Dogs anschaut, wo die Grizzlys 10, ja richtig ZEHN Tore erziehlen konnten, verschwand der Traum vom Sieg irgendwie. Aber hatten wir deswegen weiche Knie? Nein! Definitiv nicht.
Spiel 5 Grizzlys Crefeld
Wir starteten trotz allem selbstbewusst in das Spiel und setzen uns das Ziel, keine zu hohe Niederlage einzufahren. Also setzte man auf die altbekannte Taktik “wir spielen box”. Nach anpfiff aber bemerkten wir, dass die Grizzlys doch einige Fehler machten und wir uns trotzdem viele Chancen erarbeiten konnten. Also änderte man die Taktik und spielte eine wenig offensiver. Wenn wir all unsere Chancen verwertet hätten, wäre wir im zweistelligen Bereich gewesen. Aber naja, ein paar konntet ihr doch verwerten, oder? Leider nein.. wir gingen torlos aber mit drei Toren der Grizzlys aus dem Spiel. Eigentlich ein relativ gutes Ergebnis wenn man bedenkt, dass wir mit den Grizzlys einen verdammt starken Gegner hatten.
Aber ein Spiel haben wir ja noch. Und das gegen den Ausrichter des Turniers.
Spiel 6 Crazy Old Bears
Hier sollte zumindest ein Tor drinnen sein! Schließlich sind wir gut ins Turnier gestartet. Aber nein.. auch hier stand es nach 20 Minuten Spielzeit 0:3. Mittlerweile hatten einige von uns das Gefühl, verflucht zu sein. Wer sich die Ergebnisse des Turniers anschaut, versteht auch warum. Die Zahl 3 wird auf jedenfall von keinem mehr die Lieblingszahl werden.
Die meisten werden jetzt denken, das war es dann wohl, letzter Platz für die Grauen. NÖ! Wir haben es tatsächlich noch auf den VORletzten geschafft! Die Platzierung ist auch erstmal egal. Hauptsache man hat Spaß am Turnier und es kommen alle unverletzt nach Hause!
Auf dem Rückweg haben wir wieder Rast bei unseren Freunden des Conkurens gemacht. Allerdings mussten wir auf dem Weg dorthin, tatsächlich nochmal anhalten, weil Lennart unbedingt auf die Toilette musste. Ist prinzipiell nichts gegen einzuwenden, ABER Lennart hatte heute wohl eine sehr schwache Blase und musste gefühlt alle 5 Minuten auf die Toilette. Puhh.. das kann ja eine super Rückfahrt werden.. also aßen alle gemütlich und entspannt ihr sehr leckeres Essen und machten sich teilweise etwas über Lennart lustig. Einige sind sogar beim Warten auf das Essen fast eingeschlafen weil sie so erschöpft waren. Gesättigt machte man sich also auf den Rückweg. Hierfür wurden bezüglich Lennarts schwacher Blase bereits wetten abgeschlossen, wie oft wir denn wohl anhalten müssen. ABER Lennart dachte sich wohl “nicht mit mir!” und somit haben wir es tatsächlich nonstop bis nach Bissendorf geschafft!